Kläranlage Görlitz

Seit 1919 existierende Kläranlage mit mechanischer Reinigung.
Seit Mitte 1994 Ausbaukonzept:

 


 


Kapazität:    

Erweiterung auf 140.000 EW bis 160.000 EW
 

Bearbeitungszeitraum:

1994 - 1997
Juli 1996 Probebetrieb
Juli 1997 schlüsselfertige Übergabe
 

Leistung des Konsortiums UTAG:  

Planung und schlüsselfertiger Bau, Juli 1996 Probebetrieb, Juli 1997 Übergabe
 

Reinigungsqualität der Anlage:  

Entspricht der EU-Richtlinie Stand 1998
 

Drei Reinigungsstufen:

Mechan. Reinigungsstufe:
 Filterung der groben Feststoffe

Biologische Reinigung:
 Nitrifizierung und Denitrifizierung

Phosphatfällung:
Einhaltung selbstgesetzter Vorgaben der Phosphat-Konzentration im Auslauf
 

Weitere Baumerkmale:

Intelligente Meß- und Regeltechnik: Sichert einen optimalen Betrieb, auch bei schwankender Abwasserbelastung ist ein konstanter Ablaufwert garantiert

Unter anaeroben Bedingungen wird in Faulbehältern entstehendes Klärgas genutzt, um einen Teil des Energiebedarfs der Kläranlage abzudecken. Es wird ein Blockheizkraftwwerk zugeführt und in Elektro- und Wärmeenergie umgewandelt.

Erneuerung und Erweiterung des alten Neißedeiches gegen eine mögliche Hochwassergefahr. Bei Hochwasser kann die Zuleitung zur Neiße abgeriegelt werden. Gereinigtes Abwasser wird dann über eine Hochwasserpumpwerk in den Fluß gepumpt, um einen Rückstau in der Anlage zu vermeiden.
 

Relevante Geschäftsfelder: